Schuhe

Weg von Absatzschuhen – der Trend geht weiterhin zu Turnschuhen für Damen

Sie dekorieren die Auslagen so gut wie jedes Schuhgeschäftes – Sneaker. Egal ob Jung oder Alt, jeder liebt dieses Schuhmodell. Sie zeichnet sich nicht nur durch ihren Komfort aus, schließlich sind sie wesentlich angenehmer zu tragen als jeder Absatzschuh, sondern auch durch ihre Handlichkeit und vor allem durch ihre coolen Styles. Von schlichten Designs, über Schuhe im Hippie-Look, bis hin zu edlen Schuhen ist alles dabei. Hiermit sind Damenturnschuhe auch das Schuhmodell, zu dem Frauen bei den meisten Anlässen greifen. Egal ob im Berufsleben, im Alltag oder auch bei speziellen Anlässen – wer weiß, wie man seinen Turnschuh kombinieren kann, kann ihn in so gut wie jeder erdenklichen Situation tragen.

Foto (© hogan.com)

Die Geschichte des Sneakers

Der Begriff „Sneaker“ ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden. „To sneak“ heißt übersetzt „schleichen“, und das beschreibt eigentlich schon den Hauptvorteil, den Sneaker im vergleich zu den damals herkömmlichen Schuhen hatte. Der Großteil der Schuhmodelle des frühen 20. Jahrhunderts waren mit einer harten Ledersohle ausgestattet, die bei jedem Schritt einen markanten Laut von sich gaben. Turnschuhe unterschieden sich darin, dass sie sehr leicht gebaut waren und mit einer Gummisohle ausgestattet waren. Somit waren sie beim gehen sehr leise und man konnte sich gut „anschleichen“.

Ursprünglich kommen die ersten Turnschuhe aus dem Sport. Bereits vor 160 Jahren trugen die Kricketspieler Schuhe mit einer flexiblen Gummisohle. Dies hatte den Zweck, den Spieler in seiner Flexibilität zu fördern und dafür zu sorgen, dass sich der Spieler besser am Boden abrollen konnte. Auch damals waren diese Schuhe übrigens schon aus Leinenstoff.

Mit der Zeit sprachen sich die Vorteile dieser leichten Turnschuhe herum. 1917 wurden die ersten Sneaker auf den Markt gebracht – damals waren es noch nur Kinderschuhe. Nach und nach wurden dann auch immer mehr Sneakers für Damen und Herren angefertigt und ins Sortiment gebracht.

Dass die Sneaker zur weltweit am häufigsten gekauften Schuhart geworden sind, verdanken sie hauptsächlich vielen Sportlern, Schauspielern und Musikern aus den 70er- bis 90er-Jahren. In dieser Zeit wurde auch der Begriff „Sneaker“ im deutschsprachigen Raum aufgegriffen. Davor hießen sie nur Sport- oder Turnschuhe. Wer heute von Sportschuhen spricht, meint wohl kaum mehr die klassischen Sneaker, sondern eher Fußballschuhe oder ähnliches.

So findet man den richtigen Sneaker

Wer kennt es nicht? Man hat unendlich viele Klamotten und auch Schuhe zuhause, doch man zieht nur rund die Hälfte regelmäßig an. Der Rest bleibt über längere Zeit im Schrank hängen. Das waren wohl klassische Fehlkäufe. Meistens mag man die Stücke dann doch zu sehr, um sie umzutauschen oder zu verschenken, oder man ist sich einfach zu bequem, um das Kleidungsstück zurückzubringen. Gerade aus letzterem Grund könnte man ab und zu auf Onlineshopping zurückgreifen. Die meisten renommierten Marken, wie zum Beispiel Hogan, haben ihren eigenen Onlineshop, in dem für jede Frau ein passender Turnschuh dabei ist.

Falls man sich doch zum herkömmlichen Modekauf entscheidet, gibt es einige wichtige Tipps, um Fehlkäufen vorzubeugen.

  • Zeit zum Anprobieren muss sein: Schuhe sind keine T-Shirts oder Jacken, bei denen man sich einfach verliebt und das Stück gleich mit nach Hause nehmen kann. Dies funktioniert vielleicht auch noch bei Hosen, doch bei Schuhen reicht es nicht einfach nur, nach seiner Größe Ausschau zu halten. Schuhgrößen werden nach der Länge des Fußes, nicht aber nach seiner Breite gemessen. Darum kann es gut sein, dass einem seine eigentliche Schuhgröße bei eng- oder breitgeschnittenen Modellen so gar nicht passt. Darum ist das Anprobieren der wichtigste Schritt, der einen weg von einem Fehlkauf führt. Wer dann den Schuh schon einmal anprobiert, sollte das nicht bloß im Stehen machen. Es ist ratsam auch einige Meter zu gehen, genauso wie sich einmal mit dem Schuh hinzusetzen. Bei jedem dieser Bewegungsabläufe kann es sein, dass der Schuh doch irgendwo kneift.
  • Nicht von der Euphorie täuschen lassen: Wer sich absolut in einen Schuh verliebt hat, sieht  gerne mal über drückende Nähte oder eine unpassende Weite des Schuhs hinweg. Auch wenn es sich vielleicht um seinen Traumschuh handelt, sollte man kritisch und objektiv überprüfen, ob der Schuh perfekt sitzt und auch wirklich komfortabel ist. Beim gehen sollte sich der Fußballen gut in den Schuhen abrollen können. Bei Pumps sollte man weder mit der Ferse rausrutschen noch sich mit den Zehen festkrallen müssen.
  • Schuhkauf am Abend lohnt sich: Wer den optimal passenden Damensneaker finden will, sollte erst am Abend einkaufen gehen. Durch die Belastung des Tages, schwellen Füße immer leicht an. Passen die Schuhe nun perfekt, wird man auch im späteren Alltag kaum Probleme bei der Passform haben.
Foto (© hogan.com)
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